Gefahrenabwehrzentrum Gießen

1. Preis, beschränkter Realisierungswettbewerb

  • Auftraggeber: Stadt Gießen und Landkreis Gießen
  • Team: Henning von Wedemeyer, Tim Bauerfeind, Anno Lingens, Simon Bagge, Julia Kindellan, Mirco Kuznik
  • Ort: Gießen
  • Planungszeit: seit 2016

Das Gefahrenabwehrzentrum ist als zweigeschossiges Gebäude konzipiert, das sich deutlich zum öffentlichen Raum öffnet. Von der Straße zurück versetzt wird das Gebäude von einem baumbestandenen Vorplatz in das Umfeld eingebettet. Im Neubau werden Funktionsbereiche der Berufsfeuerwehr der Stadt, der Gefahrenabwehr und des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Landkreises Gießen zusammengeführt. Das Gefahrenabwehrzentrum wird für alle Nutzer über den Haupteingang erschlossen. Das Foyer bildet über beide Geschosse die Schnittstelle zwischen den Nutzungen der städtischen Berufsfeuerwehr und des Landkreises. Über einen als Kommunikationsraum ausgebildeten Flur werden die Schulungsräume im Erdgeschoss erschlossen. Im Obergeschoss befindet sich die Büros und Leitstelle der Gefahrenabwehr des Landkreis Gießen sowie die Büro- und Ruhe- und Aufenthaltsräume der Feuerwehr. Die Fahrzeughallen und Werkstätten sind in zwei Gebäudeflügeln untergebracht, die einen gemeinsamen Werkstatthof umschließen. Die Übungsbereiche befinden sich auf dem nördlichen Bereich des Grundstücks. Gezielte Einschnitte in das Gebäudevolumen gliedern die Fassaden und schaffen Pointierungen. Das Tragwerk ist als Stahlbeton-Skelettbau konzipiert. Die Fassaden sind nichttragend und bestehen aus vorgefertigten Holzrahmenbauelementen, die dem Stahlbetontragwerk vorgehängt werden.

Gefahrenabwehrzentrum Gießen
Gefahrenabwehrzentrum Gießen
Gefahrenabwehrzentrum Gießen