Betriebshof Olympiapark Berlin

1. Rang, kooperatives Gutachterverfahren

  • Auftraggeber: Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
  • Team: Tim Bauerfeind, Anno Lingens, Henning von Wedemeyer, Meike Zimmermann, Simon Bagge, Irina Nitzschke, Julia Kindellan
  • Ort: Berlin
  • Planungs- und Bauzeit: 2013 – 2018
  • Leistungen: LPH 2-9 HOAI
  • Fotos: Ulrich Schwarz

Der Berliner Olympiapark ist von historischen Gebäuden sehr unterschiedlichen Maßstabs geprägt, die einheitlich aus Kalkstein und Klinker gebaut sind. Durch die Errichtung des Betriebshofes im nördlichen Teil des Parks sollen die quer über das Gelände verteilten Lager-, Sozial-, Geräte- und Werkstattgebäude nun zentral organisiert werden. Der Betriebshof ist modular konzipiert und wird nach Vollendung des zweiten Bauabschnittes aus einem Personalgebäude und vier Hallen mit einen Abstand von jeweils fünf Metern zueinander bestehen. Ein auskragendes Vordach verbindet alle Module miteinander. Die Baukörper betten sich tief in das abgeböschte Parkgelände ein. Die stützenfrei in Stahlbauweise errichteten Hallen ermöglichen eine flexible Aufteilung der Nutzungsflächen. Die Räume werden über einen umlaufenden Oberlichtkranz im Attikabereich und die verglasten Fassadenfelder und Sektionaltore belichtet. Das Personalgebäude ist als Holzbau errichtet und im Innern von einem hellen und warmen Erscheinungsbild geprägt. Die Fassaden sind mit liegenden Holzleisten bekleidet, die werkseitig in variierenden Vorvergrauungstönen lasiert wurden. Die Lasuren sind nicht filmbildend und gehen in eine natürliche Verwitterung über.

Betriebshof Olympiapark Berlin
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