KunstRaum der Kunsthochschule Kassel

3. Platz, Beschränkter Wettbewerb

  • Auftraggeber: Universität Kassel
  • Team: Tim Bauerfeind, Irina Nitzschke
  • Ort: Kassel
  • Planungszeit: 2017

Der neue KunstRaum der Kunsthochschule Kassel gliedert sich in seiner Setzung als Quadrat in den dreiseitig geschlossenen Innenhof in das denkmalgeschützte Ensemble des Nordbaus von Paul Friedrich Posenenske ein. Die Raumkante der Südwestfassade des Hörsaalgebäudes wird aufgenommen und weitergeführt. Gleichzeitig hält der Neubau gleichmäßig Abstand zur umlaufenden Galerie der Fachbereichsräume und der von Joseph Beuys als Teil des Kunstwerks ‚7.000 Eichen’ gepflanzten Bäume. Im Mittelpunkt der Konzeption steht die Etablierung einer gleichsam funktionalen und gestalterisch hochwertigen Halle. Wert wird auf die Ausbildung eines einfachen aber gut proportionierten Baukörpers gelegt, der durch klare Raumkanten sowie eine schlüssige Gliederung des Volumens in Erscheinung tritt. Der strukturelle Grundgedanke einer offenen Schule mit freien und flexiblen Werkstatt- und Ateliersituationen wird aufgenommen und neu interpretiert. Der stützenfreie Innenraum soll als Labor und Experimentalraum sowohl für Studierende und Lehrende als auch Gäste für Ausstellungen und Veranstaltungen dienen.

KunstRaum der Kunsthochschule Kassel
KunstRaum der Kunsthochschule Kassel
KunstRaum der Kunsthochschule Kassel