Galileum Solingen

3. Preis, begrenzt offener Wettbewerb

  • Auftraggeber: Walter-Horn-Gesellschaft e.V.
  • Team: Sandra Töpfer, Dirk Bertuleit, Katrin Wünsche
  • Ort: Solingen
  • Planungszeit: 2011

Der Kugelgasbehälter ermöglicht in unvergleichlicher Weise, einen sensationellen Innenraum erlebbar zu machen und durch die Integration eines Planetariums einen geschichtlichen und funktionalen Transformationsprozess erfahrbar zu gestalten. Allein die die Kugel des Gasbehälters vermag es, als Wahrzeichen und Signet mit hoher Strahlkraft, das „Galileum“ über die Grenzen Solingens hinaus bekanntzu machen. Im Mittelpunkt des Entwurfes steht deshalb der konzeptionelle Ansatz, bewusst auf die Addition weiterer, oberirdischer Gebäudestrukturen zu verzichten, um die architektonische Wirkung des Kugelgasbehälters nicht zu verunklaren und dessen räumliche Präsenz nicht zu schwächen. Aus diesem Grund werden alle zusätzlich benötigten Funktionen in einen unterirdischen, bis zur Oberkante des Fundamentringes angeschütteten Gebäudesockel integriert. Es wurde ein Entwurf entwickelt, der die Form der Kugel als zentrales Element des architektonischen Ensembles definiert. Alle Funktionen und Räume ordnen sich dieser Form unter und basieren auf dem geometrischen Prinzip der Kugel und des Kreises.

Galileum Solingen
Galileum Solingen