Wohnhaus Hector Düsseldorf

Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Maisonettewohnungen

  • Auftraggeber: privat
  • Team: Karsten Ruf, Daniel Steinberg
  • Ort: Düsseldorf
  • Planungs- und Bauzeit: 2002-2004
  • Leistungen: LPH 1-9 HOAI

Das Wohnhaus Hector in Düsseldorf-Oberkassel bildet das Kopfgebäude einer städtebaulich zusammenhängend wirkenden Bebauungszeile. Das Projekt unterliegt engen städtebaulichen Festsetzungen mit vorgeschriebener Trauf- und Firsthöhe und Gestaltungsvorgaben für die Fassadenmaterialwahl zur Straßenseite. Hieraus wurde ein Projekt entwickelt, das die Materialität der vorhandenen Klinkerfassaden der Nachbargebäude aufnimmt, diese um die Ecke zur Giebelfassade fortführt, um sie in der grundstücksbegrenzenden Stützmauer auslaufen zu lassen. Zur Gartenseite hingegen wurde eine weniger städtisch wirkende Fassade gewählt, eine Konstruktion und Verkleidung in Holz, die mit dem grünen Innenbereich des Blocks korrespondiert. An der Giebelfassade versucht sich das Gebäude mit Hilfe von weit aus der Fassade auskragenden Kastenfenstern von den städtebaulichen Rahmenbedingungen zu befreien und einen eigenen kraftvollen Abschluss für die Bebauung zu finden. Das Wohnhaus gibt Raum für zwei große, übereinander angeordnete Wohnungen im Maisonettetypus. Es handelt es sich um ‚Großwohnungen’ von jeweils 160 m2. Die Kastenfenster sind das architektonische Hauptmerkmal des Gebäudes. Sie erweitern den sich über die gesamte Haustiefe erstreckenden Wohnraum in der Breite, geben ihm eine Gliederung und schaffen einen eigenen kleinen begehbaren und bewohnbaren Raum.

Publikationen
  • Architektur Berlin, Verlagshaus Braun – 2005
Wohnhaus Hector Düsseldorf
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