Wie aus drei eins wurde und die geteilte Leidenschaft für Holz, Umbau und einfaches Bauen die Basis unseres gemeinsamen Schaffens bildet.
Vor mehr als einem Jahrzehnt haben wir uns aus drei kleinen Architekturbüros zusammengeschlossen. Uns verband die Überzeugung, gemeinsam mehr erreichen zu können als allein. Seitdem arbeiten wir in einem Kollektiv, in dem wir einander vertrauen und das stetig wächst – und blicken auf viele spannende Projekte, die wir miteinander entwickelt haben. Verschiedene Blickwinkel durch die unterschiedlichen Hintergründe, aus denen wir kommen, geteilte Verantwortung und gemeinschaftliches Entwerfen sind dabei unsere Stärke.
Unser Team ist unser wertvollstes Gut. Jede und jeder bringt etwas anderes mit – Stärken, Erfahrungen, Perspektiven, Haltung. Wir sprechen viel miteinander: über Entwürfe, über Details, über Entscheidungen. Wir teilen Wissen und geben es weiter, stellen uns Fragen und Herausforderungen, die wir nutzen, um uns nicht in Routinen festzufahren. Das gemeinsame Schaffen ist für uns nicht nur eine Arbeitsweise, sondern das, was unsere Architektur trägt.
„Wir lernen jeden Tag von- und miteinander – diese Mischung aus Expertise und Neugier tut uns gut und treibt uns an.“
Beim Entwerfen geht es uns darum, im Team Ideen zu entwickeln, sie zu verdichten und in klare Formen zu übersetzen. Viele unserer Projekte sind gebaute Wettbewerbserfolge, einige wurden ausgezeichnet. Das bestätigt uns in unserer Arbeit und motiviert uns, diesen Weg weiterzugehen. Wenn unsere Räume funktionieren, berühren und neue Sichtweisen öffnen – dann ist das der Moment, in dem Architektur für uns Sinn bekommt.
„Wir glauben, dass der Planungswettbewerb das fairste und zugleich kreativste Instrument ist, um auf komplexe Fragen unserer Zeit einfache Antworten zu finden.“
Gute Projektarbeit ist für uns das Ergebnis von guter Kommunikation – das bedeutet für uns Zuhören und Verstehen. Besonders bei der Planung von öffentlichen Projekten, wo viele Bedürfnisse und Perspektiven aufeinandertreffen, ist ein guter Dialog entscheidend. Darum ist es uns wichtig, mit Auftraggebenden, Nutzenden und Planenden ein gemeinsames Verständnis für das Projekt zu entwickeln. Wenn das gelingt, entsteht eine positive Energie, die man am Ende in der Architektur spürt.
Holz speichert CO₂ und leistet so einen echten Beitrag zum Klimaschutz. Als nachwachsender Rohstoff kann es in Kreisläufen genutzt werden. Seit vielen Jahren konstruieren wir mit Holz und haben Gebäude in Skelett-, Element- und Modulbauweise realisiert. Wir nutzen Holz auch in hybriden Konstruktionen und als vorgehängte Fassaden im Skelettbau, wodurch eine hohe Anpassungsfähigkeit an Nutzungsänderungen erreicht wird. Darüber hinaus arbeiten wir gerne mit der Haptik und Raumqualität, die Holzoberflächen erzeugen können.
Ein bestehendes Gebäude erzählt eine Geschichte – und es enthält eine enorme Menge an bereits gebundener Energie. Wir erkennen das versteckte Potenzial und sehen im Erhalt einen Beitrag zum Klimaschutz, der direkt wirksam wird. Mit dem sorgfältigen Um- und Weiterbauen von dem, was schon da ist, verlängern wir nicht nur die Lebensdauer von Gebäuden – wir entwickeln vorhandene Strukturen weiter, schaffen neue Raumqualitäten und schenken dem Alten eine neue Identität.
„Beim Weiterbauen entsteht Architektur, die Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet – auf eine sinnvolle, ressourcenschonende Weise.“
Wir realisieren Bauprojekte mit klaren Geometrien, einfachen Bauteilaufbauten und reduzierter Gebäudetechnik. Durch bedarfsorientierte Standards und effiziente Prozesse lassen sich Baukosten senken – ohne Abstriche bei Qualität oder Gestaltung. Mit dem richtigen Maß an Pragmatismus und Innovation erzielen wir große Wirkung mit schlanken Mitteln.