Pavillons Universität der Künste

Überäume für Musikstudenten

  • Auftraggeber: Universität der Künste Berlin
  • Team: Sandra Töpfer, Dirk Bertuleit, Henning von Wedemeyer, Marisa Horn, Dennis Venohr, Jana Jerie
  • Ort: Berlin
  • Planungs- und Bauzeit: 2018–2019
  • Leistungen: LPH 1-8 HOAI
  • Fotos: Werner Huthmacher

Zwei Pavillons mit Überäumen für Musikstudenten ergänzen den historischen Schulbau der UdK an der Bundesallee. Auf der straßenabgewandten Seite besetzen die Gebäude die bislang ungenutzten Höfe, nehmen den Farbton der umfassenden Klinkerwände auf. Die Pavillons wurden im Massivholzbau errichtet. Die Räume wurden als Module fertig vorproduziert und schallentkoppelt auf einer Stahlbetonbodenplatte nebeneinander aufgestellt. Kragplatten an den Zellen bilden den Flur, der aufgrund einer inneren Schallschutzbekleidung als farbige Passage gestaltet wurde. Die sichtbaren Holzoberflächen in den Räumen schaffen eine besondere Aufenthaltsqualität für die übenden Studenten. Der Nachhall in den Räumen kann über schwere Vorhänge individuell geregelt werden. Die aus Dreischichtplatten bestehende Wetterhaut wird durch eine vorgehängte gewellte Metallfassade überdeckt, die sich schwingend um das Gebäude legt. Das perforierte Metall ist von außen ein willkommener Sichtschutz für die Studenten, vor allem jedoch veredelt sie die Erscheinung der Pavillons und tritt in einen Dialog mit dem Altbau.

Pavillons Universität der Künste
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